Ohrwurmhäuschen-Gebrauchsanleitung

 

Was Sie dazu benötigen ist: ein stabiler Stock (Hasel oder Esche), Holzwolle oder trockenes Gras. So ein Ohrwumhäuschen ist natürlicher Pflanzenschutz, aber auch ein dekorativer Gartenschmuck. Die Ohrwurmhäuschen, können Sie in meinem Shop in verschiedenen Ausführungen kaufen.



Der Ohrwurm Dermaptera,  im Volkmund auch Ohrenzwicker, Ohrenkriecher oder auch Ohrenkneifer genannt, ist ein nützlicher Helfer in der Natur, er ist ein nächtlicher Räuber, der vor allem Läuse frisst.
Diese Namen gehen aus dem früher weit verbreiteten Märchen hervor, das Ohrwürmer in Ohren kriechen würden. Tatsächlich wurden im Mittelalter die Tiere getrocknet und pulverisiert und als Medizin gegen Ohrenkrankheiten und Taubheit verabreicht.  Wegen seiner Wurmähnlichen Form, wurde er fälschlicherweise als Wurm bezeichnet. Er gehört aber zu den Insekten und kann sogar fliegen.  Ohrwurmhüschen sind ideal für Rosenbeete, Obstwiesen, aber auch für den Nutzgarten. Zudem ist so ein Ohrwurmhäuschen eine schöne Gartendekoration. Selbst im Winter, wenn draußen alles farblos erscheint, bringen Ohrenkneiferhäuschen  Farbe in den Garten.
Der gemeine Ohrwurm ist ein Allesfresser und tritt dadurch zuweilen auch als Schädling auf. Seine Leibspeise jedoch sind Läuse, die er in großen Mengen vertilgen kann. Er ist Nachtaktiv und bevorzugt Tagsüber ein schattiges Plätzchen. Die Ohrwumhäuschen gefüllt mit Heu, Stroh, Holzwolle oder in Streifen gerissene Lappen bieten ihm einen idealen Unterschlupf. An geeigneten Plätzen kann sogar eine Massenansammlung entstehen. Er legt seine Brut geschützt in kleine Erdhöhlen oder unter Rinde ab. Ohrwürmer überwintern in hohlen Pflanzenstängeln. Darum räumt die Beete im Herbst nicht ab, damit Insekten wie der Ohrwurm uns lange und reichlich erhalten bleiben.

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